Hilfe bei Genesung und Rehabilitation nach Krankheiten und Unfällen mit Traumafolgen

Hilfe bei Genesung und Rehabilitation nach Erkrankungen und Unfällen, Traumafolgen

Nach Sportverletzungen, Unfällen und schweren Krankheiten kann Shiatsu die Rehabilitation bestens unterstützen. In Abstimmung mit den behandelnden Ärzten wird gemeinsam mit den KlientInnen ein individuelles Programm aufgesetzt, dass die schulmedizinischen und physiotherapeutischen Behandlungen der Reha ideal ergänzt. Shiatsu unterstützt den Heilungsprozess, erhöht die Beweglichkeit des gesunden Körpers, gleicht Fehlhaltungen aus und lässt die KlientInnen auch innerlich wieder gesund werden.

Bild einer Shiatsu Behandlung

Oft entsteht bei Unfällen oder schweren Krankheiten auch ein psychisches Trauma. Mit Shiatsu können alle Ebenen des Seins, die körperliche, mentale und emotionale, erreicht werden und die KlientInnen auf dem Weg zur Genesung unterstützen. Die Reaktion von Betroffenen beinhaltet Gefühle von intensiver Angst, Hilflosigkeit oder Entsetzen. Ein traumatisches Erlebnis löst eine Stressreaktion aus, die dem Überleben dient. Psychisch finden eine Art Betäubung (Gefühlsnarkose und Schmerzunempfindlichkeit) und ein Dissoziieren (geistiges Wegtreten) statt. Später kann man sich an das Ereignis selbst oft nicht mehr erinnern. Ein wesentliches Element des Traumas besteht darin, dass störende Folgewirkungen im Denken, Fühlen und Handeln auftreten. Das Trauma sitzt immer noch im Nervensystem – der Körper erinnert sich.

Wie wirkt Shiatsu bei Traumata?

„Der Körper ist der Ort der Traumatisierung, das heisst wir müssen ihn mit einbeziehen – jede Traumatherapie, die Erfolg zeigen soll, wird Wege finden müssen, den Körper mit einzubeziehen“ so Luise Reddemann, Chefärztin der Klinik für psychotherapeutische und psychosomatische Medizin in Bielefeld.

Ein Trauma ist auch eine Grenzverletzung. Shiatsu kann helfen den eigenen Körper wieder besser wahrzunehmen und die im Trauma überwältigten eigenen (Körper-)Grenzen kennenzulernen. Shiatsu stärkt das verlorene Vertrauen in den eigenen Körper und die seelische Stabilität. Mit Shiatsu wird das freie Fliessen der Lebensenergie unterstützt, die während des Traumas erstarrt ist. Diese darf sanft wieder in Bewegung kommen. 

Das alles geschieht auf einer energetischen Ebene, ohne dass wir uns an das eigentliche Trauma bewusst erinnern müssen. KlientInnen können zudem zu Körper-Übungen angeleitet werden, mit welchen sie eigenverantwortlich ihr Energiegleichgewicht optimieren können. Sie erwerben die Fähigkeit, im Hier und Jetzt zu bleiben, zum Beispiel durch bewusstes Atmen und sich Erden. Shiatsu fördert und stärkt die Selbstregulierungskräfte des Organismus und unterstützt traumatisierte KlientInnen sich wieder lebendig fühlen zu können und ihre innere Mitte zu finden.

Erlebnisbericht eines Klienten

Mike wurde nach einem Sturz am Rücken operiert. Immer wieder hat er infolge der eingesetzten Platten und Schrauben ein taubes Gefühl im Oberkörper. Durch Shiatsu spürt er sich wieder und die Energie kann fliessen. Das trägt wesentlich zu seiner Entspannung und Zufriedenheit bei.